Was machen wir?

Wir wollen eine Gentechnikfreie Region Wetterau schaffen und die Regionalvermarktung fördern !

Der großflächige Anbau von Gentech-Pflanzen bedroht die gentechnikfreie Produktion konventionell und ökologisch wirtschaftender Bauern und damit die Wahlfreiheit von LandwirtInnen und KonsumentInnen.

Eine Möglichkeit, sie dauerhaft zu schützen, besteht in der Schaffung von gentechnikfreien Regionen. Auf der Basis freiwilliger Selbstverpflichtungserklärungen oder verbindlicher Beschlüsse von Bauernversammlungen erklären Landwirte einer Region, auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu verzichten.

Ein Zusammenschluss aus Bauernverbänden, Gärtnereien, Imkern, Naturschutz- & Verbraucherverbänden, Direktvermarktern und Lebensmittelmärkten sowie Gastronomen wird dieses Abkommen für die Region Wetterau unterstützen, publik machen und ideell unterstützen. Der Informationsfluß zur gentechnikfreien, regionalen Versorgung soll in Zusammenarbeit zwischen Produzenten, Handel und Verbrauchern organisiert werden.

Eine aktive Bekennung zur gentechnikfreien Region stärkt das regionale Selbstbewusstsein, die bäuerliche Direktvermarktung und die Kundenbindung.

Ziel ist es, eine zusammenhängende Bewirtschaftungsfläche oder den Flächendeckungsgrad von mindestens 2/3 der landwirtschaftlichen Nutzfläche durch freiwillige Selbstverpflichtungserklärungen zum GVO-Verzicht zu erreichen.

Parallel zu den Landwirten gründen Lebensmittelhandel, Gärtnereien, Imker und Verbraucher- und Naturschutzverbände ein „Forum gentechnikfreie Region Wetterau“, in dem Strategien für eine Versorgung mit gentechnikfreier Nahrung und dem Ausschluß gentechnisch veränderter Organismen (GVO) entwickelt und veröffentlicht werden. Auch hier können Selbstverpflichtungserklärungen zur Garantie gentechnikfreier Produkte abgegeben werden.

Eine aktive Öffentlichkeitsarbeit informiert Verbraucher, Landwirte und Händler über aktuelle Gesetzesregelungen, wirtschaftliche und wissenschaftliche Entwicklungen, Produktberatung und Verbrauchertipps bezüglich Gentechnik (Internetseiten, E-Mail-Newsletter, Flugblätter zur Auslage in Geschäften, Informationsveranstaltungen). Eine Einbindung in bestehende und geplante Direktvermarktungskonzepte für regionale Produkte in Supermärkten und Gastronomie sowie in regionale Gütesiegel soll berücksichtigt werden.